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''Zur Alten Molkerei''                  Lembke's Getränke Eck

 

 

 

Egal, ob Sie nun Wandern, Fahrradfahren oder zum Motorradfahren in diese abwechslungsreiche Region kommen wollen, hier in der Alten Molkerei bekommen  Sie immer das richtige Getränk ! Hier gibt es nicht nur den berühmten " Böckwitzer Grenzgänger". Im Sommer werden in regelmäßigen abständen Grillfeste mit sehr guter Live-Musik geboten und an den kühleren Tagen gibt es die berühmt berüchtigten Kneipennächte, eben gute alte handmade Mugge.Natürlich können Sie unsere Räumlichkeiten auch gerne für ihre Private oder Betriebliche Feier nutzen.

   

Unser Lager ist stets gut gefüllt und wir verfügen jederzeit über alle Artikel. In unserem Wein- und Spirituosen-Regal finden Sie auch zu jedem feierlichen Anlaß das richtige Tröpfchen. Auch bei größeren Veranstaltungen können Sie mit uns rechnen. Wir werden Sie bei der Gestaltung von Firmen, Jubiläen, Vereinsfesten und Familienfeiern tatkräftig unterstützen und Sie bestmöglich beraten.

 

 

 

 

Silke Lembke
Steimker Str. 2
38486 Jahrstedt/Böckwitz 

Kontakt:Telefon:+49 (39008) 82194

 

   

Öffnungszeiten: Getränke Eck

Montag - Samstag

10:00 - 12:00 Uhr und 16:00 - 20:00 Uhr

Mittwoch Ruhetag

 

 

 


 

...immer besser als Fernsehen !                                                                                                 ...Wir freuen uns auf ihren Besuch !


   Böckwitz-Zicherie  

  Hier kann man das Buch  "Weit ist der Weg nach Zicherie"  bestellen

Eigentlich ein ganz normales Doppeldorf. Zicherie und Böckwitz. Gerade einmal 500 Einwohner zusammen, idyllisch, bäuerlich. Ein Ort, wo der Hund sprichwörtlich begraben liegt. 30 Kilometer nördlich von Wolfsburg.

Doch dieses Kaff hat Geschichte geschrieben – als sogenanntes Klein-Berlin, durch das Zonengrenze und Mauer gingen. Ein Dorf als deutsch-deutscher Mikrokosmos. Böckwitz im Osten, Zicherie im Westen. Dazwischen Mauer, Todesstreifen, Selbstschussanlagen, Wachtürme, Minen.

Eine Grenze durch Familien

Die Grenze trennte sogar Töchter von ihren Müttern. So sah eine Braut im Westen ihre Mutter nur über den Stacheldraht im Osten. "Die haben so bitterlich geweint beide, die Braut, die Mutter, die Tanten, die Hochzeitsgäste hatten Tränen in den Augen und wir standen da ja als Unbeteiligte und haben einfach mitgeweint. Es war so erschütternd und mir geht immer noch die Gänsehaut, wenn ich an diese Bilder denke. Und dann hat auch die Braut versucht, ihrer Mutter Bonbons rüberzuschmeißen und die sind direkt ins Niemandsland gelandet und die Mutter durfte nicht ran und sich das wenigstens holen, was ihre Tochter ihr rübergeschmissen hat. Nicht einmal das durfte sie“, erinnert sich Beate Meyer.

Solche und viele andere Geschichten dieses geteilten Dorfes erzählt jetzt der Journalist Heinrich Thies. "Weit ist der Weg nach Zicherie“. Die leidvolle Chronik einer Trennung, die erst ganz harmlos anfing.
Thies: "Es gab eine Gaststätte, die stand quasi genau auf der Grenze. Wenn man der Theke saß, saß man im Osten, also in der DDR und wenn man im Hof aus Klo ging, dann war man quasi im Westen und da gab es so einen Schuppen, der wurde quasi zum Einlasstor in den Westen, zum Durchschlupfloch und entsprechend wurde die Kneipe dann irgendwann abgerissen.“

Die Einwohner überlisteten die Grenzsoldaten

Am Anfang spaltete nur ein Schlagbaum die beiden Dörfer und viele Familien. Zuerst patrouillierten noch die Sowjets zwischen beiden Seiten. Es bürgerte sich ein, dass sich die Dorfbewohner Sonntagnachmittags am Schlagbaum trafen, um Neuigkeiten auszutauschen. So blieben sie noch in Kontakt. Und oft überlisteten sie die Grenzsoldaten. Deutschland – für die Menschen hier unteilbar.
Beate Meyer erzählt von damals: "So kamen dann an diesen Schlagbaum in Böckwitz... an diesen Schlagbaum in Zicherie kamen auch die Leute aus dem Hinterland, um ihre Verwandten zu sehen, um mit den Verwandten zu sprechen. Und die Kinder, wie auch ich, kamen mit kleinen Sachen unterm Röckchen angebunden. Da liefen wir dann hin und her. Unsere Eltern konnten es hier kaufen, im Osten gab es das nicht. Und so haben wir auch ein bisschen geschmuggelt als Kinder.“

Ein Grenzmuseum im Osten, in Böckwitz, zeugt von der Geschichte des Doppel-Dorfes. Der Leiter, Willi Schütte, wuchs hier auf: "Bei den Russen, wenn man da gesagt hat, komm ich will mal rüber, na ja, wir Kinder durften sowieso, wir durften bei den Russen rüberlaufen oder die Erwachsenen, die haben eine Flasche Schluck mitgenommen und dann sagte der Russe: 'da vai, da vai'. Aber der Deutsche hat nachher schon ein bisschen kürzeren Prozess gemacht. Der hat gesagt: 'Gibts nicht.'“

Im Osten wurden viele Großbauern enteignet und umgesiedelt. Die Nachbarn in Zicherie solidarisierten sich, protestierten an der Grenze. Selbst nach dem Mauerbau ’79 hielt man zusammen – so weit es ging.
"Und wenn Schützenfest gefeiert wurde, dann marschierte der Spielmannszug immer unmittelbar an der Grenze entlang und spielte besonders laut in der Hoffnung, dass sie Brüder und Schwestern auf der anderen Seite in Böckwitz etwas mitbekommen und sich auch freuen und mitfeiern. Und mir wurde auch erzählt, dass auch die Fenster aufgemacht wurden und die Leute zumindest akustisch teilhatten an dem Fest auf der anderen Seite“, so der Autor.

Die Trennung hat Spuren hinterlassen

Am 18. November '89 war es dann soweit. Die Mauer fiel – neun Tage später als in Berlin. Man war wieder ein Dorf. Schon Tage vorher warteten die Menschen beiderseits der Mauer darauf, ihre Nachbarn endlich wiederzusehen.
Thies: "Die Zicherier waren natürlich ganz ungeduldig, die konnten es gar nicht abwarten, das endlich wieder die alte Verbindung hergestellt wird, die haben geschrieen an der Straße: "Viertelstunde Böckwitz! Viertelstunde Böckwitz! Viertelstunde Böckwitz!“ Bis ihnen endlich dieser Wunsch gewährt wurde, es war dann sogar eine halbe Stunde am Vorabend der eigentlichen Grenzöffnung. Es war ein einziges Fest, ein einziger Freudentaumel, das kann man sich wahrscheinlich heute gar nicht mehr vorstellen.“

Seit nun fast 20 Jahren ist die deutsche Teilung Vergangenheit. Aber sie hat Spuren hinterlassen. Ein Volk sind die Deutschen noch lange nicht – auch nicht in Böckwitz und Zicherie. "Hinzu kam vielleicht auch, dass sich die Menschen doch mehr voneinander entfremdet hatten als sie es sich zunächst eingestehen wollten. Man war schon in ganz unterschiedlichen Systemen groß geworden. Und das war nicht nur äußerlich, sondern das betraf eben auch Herz und Kopf. Das betraf die ganze Seele“, meint Thies.

 "Weit ist der Weg nach Zicherie“: Ein Mikrokosmos deutscher Geschichte.

 


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Tel.: 039008 241
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Blue Rose ist ein deutsches Plattenlabel, das sich auf Alternative Country und Roots Rock spezialisiert hat. Das von Edgar Heckmann betriebene Label gehört zur Massacre Records Gesellschaft für Musikmarketing mbH in Abstatt. Das Label vertritt vorrangig US-amerikanische Musiker in Deutschland und/oder Europa. Viele CDs kommen dabei in Verbindung mit dem Label New West Records aus Austin, Texas auf den Markt. Unter anderem vertreibt Blue Rose die Serie Austin City Limits auf CD und DVD.

Einer der ersten veröffentlichten Alben nach der Gründung 1995 war das selbstbetitelte Debütalbum der Continental Drifters.[1]

Im Jahr 2004 erschien beim Label eine Tribute-Doppel-CD zu Ehren von Steve Wynn, die den Titel From a Man of Mysteries: A Steve Wynn Tribute trug. Mit dem Einstieg des Albums The Sermon On Exposition Boulevard von Rickie Lee Jones auf Platz 70 konnte im April 2007 der erste Charterfolg des Labels gefeiert werden.[2]

Einziger deutscher Künstler, der beim Label unter Vertrag steht, ist Markus Rill. (Stand: 12.01.2010)
 


 


 

 
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